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Schulrecht Hamburg

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Amtliche Abkürzung:APO-AH
Fassung vom:16.06.2017
Gültig ab:01.08.2017
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Hamburg
Gliederungs-Nr:223-1-19
Ausbildungs- und Prüfungsordnung
zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife
(APO-AH)
Vom 25. März 2008
§ 50
Eignungsprüfung

(1) In der Eignungsprüfung sollen die Bewerberinnen und Bewerber nachweisen, dass sie nach ihren Fähigkeiten und Vorkenntnissen geeignet sind, an der Ausbildung des Hansa-Kollegs mit Erfolg teilzunehmen.

(2) Zur Eignungsprüfung wird zugelassen, wer die Voraussetzung nach § 49 Absatz 1 Nummern 1 und 2 erfüllt. Über die Zulassung entscheidet die Leitung des Hansa-Kollegs.

(3) Die Eignungsprüfung besteht aus einer schriftlichen Prüfung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Die schriftliche Prüfung dauert je Fach mindestens 60 Minuten.

(4) Die von den Bewerberinnen und Bewerbern in den drei Prüfungsteilen erbrachten Leistungen werden mit „gut bestanden“, „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Die Eignungsprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen in allen drei Prüfungsteilen als „bestanden“ bewertet worden sind oder wenn mit „nicht bestanden“ bewertete Leistungen in höchstens einem Prüfungsteil durch mit „gut bestanden“ bewertete Leistungen in einem anderen Prüfungsteil ausgeglichen werden.

(5) Zur Durchführung der Eignungsprüfung wird ein Prüfungsausschuss eingesetzt. Ihm gehören an

1.

als Vorsitzende oder Vorsitzender eine Bedienstete oder ein Bediensteter des Schulaufsichts- oder Schulverwaltungsdienstes, die oder den die zuständige Behörde bestimmt,

2.

die Leitung des Hansa-Kollegs,

3.

vier von der oder dem Vorsitzenden zu bestimmende Lehrkräfte des Hansa-Kollegs.

Die zuständige Behörde kann den Vorsitz auf die Leiterin oder den Leiter des Hansa-Kollegs übertragen.

(6) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die oder der Vorsitzende und die Mitglieder nach Absatz 5 Satz 2 Nummer 3 anwesend sind. Er entscheidet mit Stimmenmehrheit über die Bewertung der in den einzelnen Prüfungsteilen erbrachten Leistungen und darüber, ob die Eignungsprüfung insgesamt bestanden ist. Stimmenthaltung ist unzulässig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Der Prüfungsausschuss kann Bewerberinnen und Bewerbern, die die Eignungsprüfung bestanden haben, Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik in der Vorstufe auferlegen.

(7) Wer die Eignungsprüfung nicht bestanden hat, kann sie einmal wiederholen.

(8) Das Hansa-Kolleg entscheidet spätestens zwölf Wochen nach der Eignungsprüfung aufgrund der Prüfungsergebnisse über die Zulassung. Zur Gewährleistung eines erfolgreichen Schulbesuchs kann die Entscheidung mit Nebenbestimmungen verbunden werden. Das Hansakolleg kann Bewerberinnen und Bewerber unmittelbar zur Studienstufe zulassen, wenn auf Grund der Ergebnisse in der Eignungsprüfung sowie ihrer Vorkenntnisse erwartet werden kann, dass sie den Anforderungen der Studienstufe gewachsen sein werden.


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