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Schulrecht Hamburg

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Amtliche Abkürzung:APO-AH
Fassung vom:16.06.2017
Gültig ab:01.08.2018
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Hamburg
Gliederungs-Nr:223-1-19
Ausbildungs- und Prüfungsordnung
zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife
(APO-AH)
Vom 25. März 2008
§ 7
Belegverpflichtungen

(1) Die Schülerinnen und Schüler belegen in jedem Semester der Studienstufe die drei Kernfächer, den Profilbereich sowie weitere Fächer aus den in § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummern 1 bis 3 genannten Aufgabenfeldern. Der Umfang der Belegverpflichtungen ergibt sich aus der Stundentafel für die Studienstufe des Gymnasiums und der Stadtteilschule ( Anlage 2 ). Soweit die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Zeugnis mit 0 Punkten bewertet wurden, ist die Belegverpflichtung nicht erfüllt.

(2) In den Kernfächern werden alle Schülerinnen und Schüler durchgängig bis zum Ende der Studienstufe unterrichtet. Im Rahmen des Angebots ihrer oder einer kooperierenden Schule wählen die Schülerinnen und Schüler einen von mindestens drei Profilbereichen, in dem sie ebenfalls bis zum Ende der Studienstufe unterrichtet werden. Das Angebot muss mindestens einen Profilbereich mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt umfassen. Die Wahl eines Profilbereichs setzt voraus, dass die Schülerinnen und Schüler das profilgebende Fach oder die profilgebenden Fächer im Schuljahr vor Beginn der Studienstufe mindestens während eines Schulhalbjahres belegt hatten; über Ausnahmen hierzu entscheidet die Schulleitung. Die weiteren Fächer sind im Rahmen des Angebots der Schule so zu wählen, dass die Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung des gewählten Profilbereichs,

1.

vier Semester in einem der künstlerischen Fächer,

2.

a)

vier Semester im Fach Geschichte oder

b)

vier Semester im Fach Politik/Gesellschaft/Wirtschaft

oder

c)

vier Semester im Fach Geographie,

3.

vier Semester in einem der naturwissenschaftlichen Fächer,

4.

vier Semester im Fach Religion oder Philosophie und

5.

vier Semester in Sport

unterrichtet werden. Die Wahl eines Fachs kann auf Antrag der Schülerin oder des Schülers aus wichtigem Grund innerhalb von vier Wochen nach Beginn der Studienstufe nachträglich geändert werden. Die Entscheidung trifft die Schulleitung.

(3) Schülerinnen und Schüler, die bis zum Eintritt in die Studienstufe nicht mindestens vier Jahre aufsteigenden Unterricht in einer zweiten Fremdsprache erhalten haben, belegen in der Studienstufe neben der als Kernfach gewählten Fremdsprache vier Semester aufsteigenden Unterricht in einer weiteren Sprache. Eine Fremdsprache, die im Schuljahr vor Beginn der Studienstufe neu aufgenommen wurde, kann nur auf grundlegendem Anforderungsniveau belegt werden.


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