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Schulrecht Hamburg

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Stichwortverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 REGELUNGEN FÜR ALLE SCHULEN
2 ALLGEMEINBILDENDE SCHULEN
3 BERUFLICHE SCHULEN
4 RECHT DER SCHULEN IN FREIER TRÄGERSCHAFT
5 SCHULVERWALTUNG UND SCHULBETRIEB
6 WEITERE RECHTSGRUNDLAGEN
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Vorschrift
Normgeber:Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung
Aktenzeichen:V 3/S 12/6/341-07.01
Erlassdatum:05.06.1996
Fassung vom:16.04.1997
Gültig ab:25.02.1998
Quelle:Hamburg Logo
Bestimmungen für die Stunden- und Pausenordnungen der allgemeinbildenden Schulen (Klassen 1 bis 10)

2.1.2



Bestimmungen für die Stunden- und Pausenordnungen der allgemeinbildenden Schulen (Klassen 1 bis 10)



Vom 5. Juni 1996 – in der Fassung vom 16. April 1997 (MBlSchul 1997 S. 43)



1.

Über die Stunden- und Pausenordnung entscheidet die Schulkonferenz nach § 14 Absatz 2 Nummer 2 des Schulverfassungsgesetzes vom 12. April 1973 im Rahmen dieser Bestimmungen.

2.

2.1 Eine Unterrichtsstunde umfaßt 45 Minuten. Der Unterricht kann in kürzeren oder längeren Zeiteinheiten (Unterrichtsblöcken) erteilt werden. Die Dauer der Unterrichtsblöcke wird in Wochenstrukturplänen festgelegt. Eine flexible Handhabung der Stundentafel soll insbesondere in der Grundschule einer altersgemäßen Rhythmisierung des Unterrichtsvormittages dienen.

2.2 Unabhängig von der Dauer der Zeiteinheiten ist zu gewährleisten, daß die in der Stundentafel für jede Klassenstufe festgelegte Gesamtstundenzahl und die für die einzelnen Unterrichtsfächer festgelegten Stundenzahlen erteilt werden. Einzelne Unterrichtsfächer können während des Schuljahres auch epochal unterrichtet werden.

2.3 Der Pflichtunterricht beginnt in den Klassen 1 bis 4 frühestens um 8.00 Uhr. In den Klassen 5 bis 10 beginnt der Pflichtunterricht frühestens um 7.05 Uhr.

3.

Die Gesamtpausenzeiten betragen bei bis zu 6 Unterrichtsstunden am Vormittag zwischen 50 und 60 Minuten.

4.

Von den Bestimmungen der Nummern 2 und 3 darf nur mit Genehmigung des Amtes für Schule abgewichen werden.

5.

5.1 Bei extremen Witterungsverhältnissen (wie z. B. Orkan, Schneeverwehungen, Glatteis, Hochwasser) entscheiden grundsätzlich die Erziehungsberechtigten in eigener Verantwortung, ob ihrem Kind der Schulweg zuzumuten ist. Die Schulen bieten im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten planmäßigen Unterricht an. Sofern es die Situation erfordert, gibt die Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung besondere Verhaltenshinweise oder ordnet unterrichtsfrei an (vgl. auch Richtlinie über den „Schulbetrieb bei extremen Witterungsverhältnissen” vom 21.02.1991, MBlSchul 1991, S. 5; SchulR HH 1.8.5).

5.2 Für den Unterricht an heißen Tagen kann die Schulkonferenz im Rahmen der Vorgaben besondere Regelungen beschließen. Grundsätzlich gilt: Bei hohen Raumtemperaturen, die ein konzentriertes Arbeiten der Schülerinnen und Schüler erheblich einschränken, sind geeignete Orte aufzusuchen, an denen unterrichtliche Aktivitäten durchgeführt werden können, die den äußeren Bedingungen angemessen sind. Wenn die Außentemperatur 27°C im freien Schatten überschritten hat und die Temperaturen in den Schulräumen für Schülerinnen und Schüler nicht mehr zumutbar erscheinen, kann der planmäßige Unterricht – sei es für einzelne Jahrgänge oder Schulstufen oder für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 9 – vorzeitig beendet werden, jedoch frühestens um 11.30 Uhr. In diesem Fall ist sicherzustellen, daß allen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern eine schulische Betreuung bis zum planmäßigen Unterrichtsende wünschen oder die auf eine Busbeförderung angewiesen sind, ein pädagogisch sinnvolles Angebot gemacht wird.

V 3/S 12/6/341-07.01