Rathaus Hamburg

Schulrecht Hamburg

Suchergebnisse insgesamt:
 
EinzelnormAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste
Vorherige Fassung
Amtliche Abkürzung:APO-FSH
Fassung vom:16.07.2002
Textnachweis ab:01.01.2004
Gültig bis:31.07.2013  Schriftgrafik ausserkraft
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Hamburg
Fundstelle:HmbGVBl. 2002, 151
Gliederungs-Nr:223-1-66

[Vorherige Fassung]

§ 13
Prüfung für Externe

(1) Wer die mit dem Abschlusszeugnis gemäß § 9 verbundenen Berechtigungen erwerben will, ohne die Fachschule für Sozialpädagogik oder die Fachschule für Heilerziehungspflege besucht zu haben, kann die Prüfung für Externe ablegen.

(2) 1Zur Prüfung wird zugelassen, wer die Zulassungsvoraussetzungen nach § 3 erfüllt und nach dem persönlichen Bildungsgang und Berufsweg erwarten lässt, dass die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten den Anforderungen genügen, die an den Erwerb der Berechtigungen gestellt werden. 2Eine praktische Ausbildung gemäß § 5 ist durch eine gleichwertige praktische Ausbildung an einer privaten Bildungseinrichtung oder durch eine gleichwertige Berufstätigkeit im sozial- oder heilpädagogischen Berufsfeld nachzuweisen, die eine selbstständige Wahrnehmung von Betreuungsaufgaben umfassen muss.

(3) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil.

(4) 1Schriftlich wird in fünf Fächern geprüft. 2Die Prüfungsfächer ergeben sich aus der Anlage. 3Die schriftliche Prüfung kann auch praktische Teile umfassen. 4Für die Bearbeitung der Prüfungsaufgaben stehen jeweils fünf Zeitstunden zur Verfügung.

(5) 1Eine praktische Prüfung wird im Tätigkeitsbereich der sozialpädagogischen Praxis durchgeführt. 2Dem Prüfling ist Gelegenheit zu geben, sich in einer Praxisstelle auf die praktische Prüfung vorzubereiten. 3Die praktische Prüfung erfolgt als Einzel- oder Gruppenprüfung. 4Sie soll je Prüfling 60 Minuten dauern. 5Im Anschluss an die praktische Prüfung wird sie mit dem Prüfling erörtert. 6Die Beurteilung erfolgt nach § 5 Absatz 4.

(6) 1Mündlich wird in allen Unterrichtsfächern des Pflichtbereiches geprüft. 2In einem Fach der schriftlichen Prüfung wird in der Regel von einer mündlichen Prüfung abgesehen, wenn der Prüfling in der schriftlichen Prüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht hat. 3In diesem Fall kann der Prüfling eine mündliche Prüfung beantragen. 4Der Antrag ist schriftlich innerhalb von drei Tagen nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung zu stellen. 5Zur mündlichen Prüfung wird nicht zugelassen, wer in der schriftlichen Prüfung in drei Fächern mangelhafte oder in einem Fach ungenügende Leistungen erbracht hat. 6In diesem Fall ist die Prüfung für Externe nicht bestanden.

(7) Für das Ergebnis der Prüfung gilt § 8 entsprechend.

(8) Im Prüfungszeugnis wird vermerkt, dass die Prüfung für Externe abgelegt wurde.

Gegeben in der Versammlung des Senats,
Hamburg, den 16. Juli 2002.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Erlassen als Artikel 1 der Verordnung vom 16. 7. 2002 (HmbGVBl. S. 151)

§ 13 - Prüfung für Externe [Ausgewählte Fassung vo ... einblenden§ 13 - Prüfung für Externe [Ausgewählte Fassung vom 28.02.2013, gültig ab 01.08.2013] ...

Fassungsvergleich einblendenFassungsvergleich ...

§ 13
Prüfung für Externe

(1) Wer die mit dem Abschlusszeugnis gemäß § 9 verbundenen Berechtigungen erwerben will, ohne die Fachschule für Sozialpädagogik oder die Fachschule für Heilerziehungspflege besucht zu haben, kann die Prüfung für Externe ablegen.

(2) 1Zur Prüfung wird zugelassen, wer die Zulassungsvoraussetzungen nach § 3 erfüllt und nach dem persönlichen Bildungsgang und Berufsweg erwarten lässt, dass die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten den Anforderungen genügen, die an den Erwerb der Berechtigungen gestellt werden. 2Eine praktische Ausbildung gemäß § 5 ist durch eine gleichwertige praktische Ausbildung an einer privaten Bildungseinrichtung oder durch eine gleichwertige Berufstätigkeit im sozial- oder heilpädagogischen Berufsfeld nachzuweisen, die eine selbstständige Wahrnehmung von Betreuungsaufgaben umfassen muss.

(3) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil.

(4) 1Schriftlich wird in fünf Fächern geprüft. 2Die Prüfungsfächer ergeben sich aus der Anlage. 3Die schriftliche Prüfung kann auch praktische Teile umfassen. 4Für die Bearbeitung der Prüfungsaufgaben stehen jeweils fünfvier Zeitstunden zur Verfügung.

(5) 1Eine praktische Prüfung wird im Tätigkeitsbereich der sozialpädagogischen Praxis durchgeführt. 2Dem Prüfling ist Gelegenheit zu geben, sich in einer Praxisstelle auf die praktische Prüfung vorzubereiten. 3Die praktische Prüfung erfolgt als Einzel- oder Gruppenprüfung. 4Sie soll je Prüfling 60 Minuten dauern. 5Im Anschluss an die praktische Prüfung wird sie mit dem Prüfling erörtert. 6Die Beurteilung erfolgt nach § 5 Absatz 43.

(6) 1Mündlich wird in allen Unterrichtsfächern des Pflichtbereiches geprüft. 2In einem Fach der schriftlichen Prüfung wird in der Regel von einer mündlichen Prüfung abgesehen, wenn der Prüfling in der schriftlichen Prüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht hat. 3In diesem Fall kann der Prüfling eine mündliche Prüfung beantragen. 4Der Antrag ist schriftlich innerhalb von drei Tagen nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung zu stellen. 5Zur mündlichen Prüfung wird nicht zugelassen, wer in der schriftlichen Prüfung in drei Fächern mangelhafte oder in einem Fach ungenügende Leistungen erbracht hat. 6In diesem Fall ist die Prüfung für Externe nicht bestanden.

(7) Für das Ergebnis der Prüfung gilt § 8 entsprechend.

(8) Im Prüfungszeugnis wird vermerkt, dass die Prüfung für Externe abgelegt wurde.

Gegeben in der Versammlung des Senats,
Hamburg, den 16. Juli 2002.